Diabetisches Makulaödem

Gewebsflüssigkeit schränkt Funktion der Makula ein

Diabetisches Makulaödem

Die häufigste Ursache für den Sehverlust bei allen Diabetikern ist das diabetische Makulaödem. Durch die Schrankenstörung der Gefäße kann sich Gewebeflüssigkeit (Ödem) in der sonst "trockenen" Netzhautmitte ablagern. Je länger das Ödem besteht, umso ausgeprägter ist die funktionelle Störung.

Als Alternative zur Laserphotokoagulation, dem bisherigen Standard, steht seit Anfang des Jahres der erste zugelassene Inhibitor des Wachstumsfaktors VEGF (vascular endothelial growth factor) zur Verfügung:
Ranibizumab (Lucentis®) zeigte sich in der Zulassungsstudie der Lasertherapie hinsichtlich einer schnellen und anhaltenden Visusverbesserung sogar überlegen (RESTORE und RESOLVE).

Nach Abtrocknen des diabetischen Maculaödems gelten zur Behandlung des diabetischen Makulaödems folgende Empfehlungen:

  • Grid-Koagulation bei diffuser Leckage bis 500µm an die Fovea, Spotgröße 200-500µm
  • Fokale Koagulation auf Mikroaneurysmen bei umschriebener Leckage, Spotgröße 50-100µm
     

Quellen: